Burnout-Präsentation

Präsentationen

 

Das BIND bietet Unternehmen und Organisationen aller Art Vorträge in Präsentationsform an. Kompaktwissen zum Thema Burnout — professionell, aber nicht akademisch!

 

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Burnout-Test

 

Sie wollen sich bezüglich Burnout den Puls fühlen? Als Burnout-Test bietet Ihnen das Hamburger Burnout-Inventar (HBI40)  eine seriöse und differenzierte Rückmeldung + ausführliche Tipps zur Burnout-Bewältigung — in nur 15 Minuten!

 

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Workshops

 

Sowohl für Personaler als auch für Führungskräfte bietet das BIND Workshops und Seminare an.

 

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Das Burnout-Institut heißt Sie Herzlich Willkommen

Sonnenuntergang

 

 

BURNOUT-INSTITUT NORDDEUTSCHLAND (BIND) PROF. BURISCH + PARTNER

 

Egal, warum Sie sich für das Thema Burnout interessieren: Wir freuen uns über Ihren Besuch und hoffen, dass Sie z.B. unseren Burnout-Test nützlich finden werden! Auch auf unseren Service-Seiten bieten wir Ihnen zahlreiche Links und Informationen über Burnout an, meist kostenlos

Was wir zum Thema Burnout anbieten

 

Für Einzelne:

 

  • Fundierte Burnout-Information und Orientierung
  • Einen professionellen Burnout-Test samt ausführlicher persönlicher Interpretation und Beratung.

 

Für Unternehmen und Organisationen aller Art:

  • Burnout-Präsentationen für verschiedene Zielgruppen
  • Organisationsdiagnosen
  • Workshops für Führungskräfte und Personaler.

Hilfe bei Burnout — was bietet das BIND?

Im wesentlichen Hilfe zur Selbsthilfe. Unser Burnout-Test HBI40, der einzige wissenschaftlich fundierte Burnout-Test online, liefert nicht nur einen einzigen Punktwert, sondern misst 10 Dimensionen. Und mit den Ergebnissen wird man nicht alleingelassen, sondern erhält auf mehr als 50 Seiten ausführliche Interpretationen und Empfehlungen zur Bewältigung.
Das BIND-Merkblatt für Betroffene (gratis unter Burnout-Service) ist eine Erste Hilfe bei Burnout, wenn’s brenzlig geworden ist. 
Ebenfalls unter Burnout-Service und gratis finden sich zwei leicht verständliche Broschüren zum Thema:
Burnout erkennen, verstehen, bekämpfen und Burnout vorbeugen.
Für Organisationen entwickeln wir maßgeschneiderte Interventionsstrategien zur Burnout-Prävention im Rahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Dr. Burischs Burnout-Kur — für alle Fälle erschienen!

Das neue Buch von Matthias Burisch hält Material für alle Fälle bereit: Basiswissen für Neugierige, Hilfen zur Selbsthilfe für Betroffene, einen Notfallkoffer für Akutfälle. In Dr. Burischs „Kurklinik“ erwarten Sie knapp, praxisnah, animierend: Informationen zu Anzeichen, Entstehung und Bekämpfung von Burnout. Eine Menge Fragen, die nur Sie selbst beantworten können. Hilfsangebote, um eigene Antworten zu finden. Ratschläge,  die Ihnen in akuten Krisen weiterhelfen werden. Und Ermutigungen – Sie müssen nicht in Ihrer Falle ausharren!
Mehr auf dieser Website unter BURNOUT SERVICE

Erste Leserstimmen (auf Amazon)
„Die Lektüre lohnt sich m. E. für jede/-n, die oder der sich für das Thema aus persönlichen oder beruflichen Gründen interessiert.“
„Eins der wenigen Bücher, das die alte Weisheit „Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie“ belegt.“
„Gerade wegen der Kürze und Verständlichkeit ist es aus meiner Sicht der aktuell beste Burnout-Titel für Betroffene und Jeden, der sich über Burnout informieren will.“
„Dr. Burischs Burnout-Kur empfehle ich allen Menschen, die als Betroffene, Angehörige, Kollegen etc. mit Burnout oder Burnout-Gefährdung konfrontiert sind. Hilfreich und lesenswert!“
„Dieses feine Buch könnte bei jedem Menschen einmal auf dem Nachttisch liegen (und unbedingt gelesen werden!).“

Was ist Burnout?

Burnout ist der Oberbegriff für bestimmte Typen psychischer Krisen. Diese können sich in sehr vielen verschiedenen Symptomen zeigen, die in jedem Einzelfall auch noch einem Prozessverlauf unterliegen: Das Frühstadium sieht anders aus als das Endstadium. Im fortgeschrittenen Stadium ist Burnout anhand der Symptome nicht mehr von Depression zu unterscheiden; hier hilft allenfalls die Vorgeschichte zur Abgrenzung.

Als Kernsymptome gelten allgemeine Erschöpfung (emotional, geistig, körperlich), eine belastete Beziehung zum Umfeld (beruflich und/oder privat), die sich in Gleichgültigkeit oder Reizbarkeit zeigt, und eine subjektiv verminderte Leistungsfähigkeit, meist mit starken Unlustgefühlen gegenüber der eigenen Tätigkeit.

 

Ausgelöst wird ein Burnout-Prozess durch länger andauernde Beanspruchung durch subjektive Belastungen. Diese können beruflich (z. B. schwere Arbeit ohne entsprechende Belohnungen) oder privat bedingt sein (z. B. Pflege von Angehörigen oder familiar Konflikte). Im Kern steht ein Gefühl der Überforderung, nachfolgender Hilflosigkeit und eventuell Hoffnungslosigkeit.

Die vorstehende Definition ist nicht zur Diagnosestellung im Einzelfall gedacht. Hierfür steht seit 2011 eine Definition dreier niederländischer Spitzenverbände von Ärzten und Psychologen zur Frage "Was ist Burnout?" (deutsch auf unserer Website www.burnout-institut.eu unter Burnout Service) zur Verfügung.  Gefordert werden dort ziemlich deutliche Funktionseinbußen und Symptome, die mindestens 6 Monate angedauert haben und ausschließlich auf Belastungen zurückzuführen sind. Anzumerken ist, dass Gegenmaßnahmen am besten sehr viel früher einsetzen sollten.

Wichtig ist auch, mögliche organische Ursachen auszuschließen, z. B. einen Diabetes. Vor allem das Kernsymptom Erschöpfung ist sehr unspezifisch und tritt bei vielen Störungen auf.

Woher kommt Burnout?

Gemeinsam ist allen Burnout-Prozessen die Fallen-Situation als Auslöser. Damit ist eine subjektiv unauflösliche Konfliktsituation gemeint, die Stress erzeugt: Entweder erreicht man wichtige Ziele nicht oder man muss einen unerträglichen Zustand aushalten. Wenn sich herausstellt, dass diesem Stress nicht zu entkommen ist (weil der Preis zu hoch scheint), setzt ein Stress „höherer Ordnung“ ein: Ein Stress aus Hilflosigkeit, die sich zu Hoffnungslosigkeit verfestigen kann. Ist es so weit gediehen, ist die Falle zugeschnappt.

Der ursprüngliche Stress kann sowohl von „innen“ als auch von „außen“ kommen; meist sind beide Komponenten beteiligt. Ein „hausgemachter“ Stress kann z. B. aus zu hohen Ansprüchen (Perfektionismus) resultieren: Erreichte Ziele werden sofort entwertet und durch neue, höhere ersetzt, bis die eigene Leistungsfähigkeit nicht mehr ausreicht. Das eigentliche Ziel dahinter — ein stabiles Selbstwertgefühl, Anerkennung und Zuneigung von Anderen — wird so nie erreicht. Eine ganz ähnliche Dynamik kann auch von außen erzeugt werden, z. B. durch jährlich oder gar quartalsmaßig erhöhte Erfolgsvorgaben in Organisationen.

 

Ausschlaggebend ist nicht die Arbeitsmenge oder die Anstrengung selbst, sondern das Gefühl bei der Tätigkeit. Solange man freiwillig und gerne tut, was man tut, droht kein Burnout. Sobald aber Zweifel an der Erreichbarkeit von Zielen oder am Sinn des Ganzen aufkommen (z. B. weil faire Belohnungen ausbleiben), sobald die Tätigkeit gegen innere Widerstände verrichtet werden muss (z. B. weil wichtige Bedürfnisse, etwa nach Erholung oder privaten Kontakten, auf der Strecke bleiben), ist die Gefahr für einen Burnout-Prozess gegeben. Oft setzen dann vermehrte Anstrengungen ein, was den Widerstand weiter steigert. Die Vernachlässigung gesundheitsförderlicher Aktivitäten (Schlaf, Erholung, Ernährung, Hobbies, Familiäres) beschleunigt eine Abwärtsspirale, die als Zwischenstation zu dem Stoßseufzer „Ich kann nicht mehr“ führt. Damit ist das Burnout-Frühstadium erreicht.

 
© Burnout-Institut Norddeutschland (BIND) 30.07.2016